Sintra
ist einfach ein Muß, wenn man in der Gegend von Lissabon ist! Die
alte Maurenstadt, die 1147 von dem portugiesischen König Alfons I.
erobert wurde, war seit dem Mittelalter die Sommerresidenz der portugiesischen
Könige und des Adels. Auch heute ist Sintra sicherlich nicht zuletzt
wegen seines mildfeuchten Klimas und seiner malerischen Lage zu Füßen
des kleinen Küstengebirges Sierra de Sintra eine beliebte Sommerfrische.
Die Hauptattraktion jedoch sind seine kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten.
Der
Stadtpalast, Palacio Nacional, mit seinen
riesigen, konischen Kamin-Schornsteinen, die sich über der großen
Palastküche weithin sichtbar erheben, ist das Wahrzeichen Sintras.
Er war vom 14. bis 20. Jh. ununterbrochen bewohnte königliche Sommerresidenz.
Der Bau ist ein Konglomerat aus verschiedenen Baustilen. Arabische Einflüsse
zeigen sich u.a. in den herrlichen holzgeschnitzten Decken, die sich tunnelförmig
über die Räume wölben, sowie den kunstvollen Wandverkleidungen
mit Keramikfliesen aus dem 15./16. Jh., den Azuljos.
Sie wurden in Sevilla hergestellt und sind die älteste und umfangreichste
Sammlung ihrer Art auf der Iberischen Halbinsel.
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